Emotions­fokussierte Einzeltherapie (EFIT)

Die Emotionsfokussierte Therapie (EFT) wird mit Paaren, Einzelpersonen sowie Familien angewendet. Sie wurde von Dr. Susan Johnson entwickelt und integriert die aktuellsten Erkenntnisse aus der Bindungs- und Emotionsforschung.

In Kanada, den USA und einigen europäischen Ländern (z.B. den Niederlanden) gehört EFT in der Paartherapie bereits zu den am meisten angewandten Formen der Paartherapie, und die Arbeit mit Einzelpersonen  ist bereits von Beginn an ebenso Teil der Paararbeit. Aufgrund des Erfolges wächst der Bereich Emotionsfokussierte Therapie für Individuen (EFIT) zunehmend. 

Die Bindungsforschung zeigt uns, dass unsere psychische und physische Gesundheit mit unserer Fähigkeit, sichere Bindung zu erleben sowie zu gestalten, einhergeht. Daneben ist das Besondere an der Emotionsfokussierten Therapie ist, dass sie die Arbeit mit Emotionen als wichtigste Triebkraft therapeutischer Veränderung nutzt. Indem die Klient*in im Rahmen einer sicheren Umgebung eine Verbindung zu ihren (Bindungs-)Emotionen schafft, sich diese erschließt, integriert und zulässt, werden Veränderungen im Selbst- und Fremdbild sowie im eigenen Handeln möglich. 

In der Emotionsfokussierte Einzeltherapie geht es darum, negative Muster bezogen auf wichtige Bindungspersonen heute und früher zu indentifizieren und Kontakt zu den damit verbundenen, meist verletzlichen Emotionen und (unerfüllten) Bindungsbedürfnisse zu bekommen. Im Rahmen der Einzelarbeit werden neue Erfahrungen kreiiert, entweder durch den Dialog mit imaginierten Bindungspersonen, oder auch mit der Therapeut*in selbst. 

EFIT hilft Einzelpersonen dabei, mehr Fähigkeiten zu entwickeln, um sichere Bindungen erleben zu können, zu gestalten und zu erhalten. 

EFIT hat sich insbesondere auch bei der Arbeit mit Angststörungen und Depression bewährt.